Arbeit unter dem Sattel
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Welcher Weg ist der Richtige für mich
und mein Pferd?
Welche Hilfen gebe ich wie und wann?
Sitz und Einwirkung: Was bedeutet dies für meine Körperhaltung?
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Der Reiter formt das Pferd, also beginnt alles mit dem Bild, das ich vor meinem geistigen Auge
sehe: Wie ist der genaue Ablauf der Aufgabe, wie soll das Pferd sie ausführen, wie
soll es dabei aussehen?
Ich lege besonders viel Wert darauf, dass meine Schülerinnen und Schüler
einen möglichst korrekten und ausbalancierten Sitz bekommen, denn meine
Erfahrung mit den Pferden liess mich zu folgendem Schluss kommen:
Mein Pferd spürt jede Fliege auf dem
Fell, also fühlt es auch jede einzelne meiner Muskelbewegungen im Sattel, mag
sie noch so minim sein.
Jeder meiner Gedanken und Blicke löst in meinem Körper Reaktionen aus,
die mein Pferd unmittelbar spürt.
So wie mein Auto oder das Fahrrad seitwärts driftet, wenn ich zur Seite
schaue, so ist es nur logisch, dass mein Pferd ebenfalls seitlich ausschert,
weil mein Körper sich kaum merkbar nach meinen Seitenblicken ausgerichtet hat.
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Also darf ich mich nicht
bewegen und muss steif und starr im Sattel sitzen?
Um Himmels Willen,
nein! Ich muss mich
sogar bewegen, denn Reiten ist wie ein Tanz mit einem Partner. Miteinander, füreinander.
Aber ohne Fleiss kein Preis und mit Geduld und konsequentem Training kann jedes
Pferd und jeder Reiter alles lernen.
Die Grenzen finden im
eigenen Kopf statt!
Die einzige Grenze, die wirklich akzeptiert werden muss, ist die Erhaltung
oder Suche nach der Gesundheit des Pferdes.
Denn nicht alles was toll aussieht, tut gut.
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